Bei universitärer Bildung darf nicht gespart werden

Foto: Envato
Entschieden gegen die geplanten Einsparungen im Universitätsbereich sprechen sich heute, Donnerstag, Landeshauptmann Daniel Fellner und Bildungslandesrat Peter Reichmann aus. Beide betonen die zentrale Bedeutung von Hochschulen für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt. Universitäten sind keinesfalls als Kostenstelle, sondern als Investition in die Zukunft unseres Landes zu sehen.

„Wer bei Bildung und Forschung spart, gefährdet langfristig Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Perspektiven für junge Menschen. Deshalb stehen wir klar gegen diese angekündigten Kürzungen“,

erklären Fellner und Reichmann gemeinsam. Die beiden Regierungsmitglieder verweisen darauf, dass gerade Kärnten als Bildungs- und Forschungsstandort in den vergangenen Jahren stark von der engen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Wirtschaft und öffentlicher Hand profitiert habe. Die Universitäten würden nicht nur hochqualifizierte Fachkräfte ausbilden, sondern auch Innovationen vorantreiben und internationale Kooperationen ermöglichen.

Falsches Signal

Landeshauptmann Fellner warnt vor den langfristigen Folgen eines Sparkurses im Hochschulbereich:
„Gerade in Zeiten in denen wir uns mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sehen, braucht es starke Universitäten und wissenschaftliche Forschung. Wer ihre Mittel kürzt, schwächt den gesamten Bildungsstandort Österreich. Wir brauchen mehr Unterstützung für Wissenschaft und Innovation, nicht weniger.“
Auch Bildungslandesrat Reichmann sieht in den kolportierten Einsparungen ein völlig falsches Signal. Mit Blick auf die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt betont Reichmann zudem:

„Die Alpen-Adria-Universität ist ein zentraler Motor für Kärnten – sowohl als Bildungsinstitution als auch als Innovations- und Forschungsstandort. Sie verbindet internationale wissenschaftliche Exzellenz mit regionaler Entwicklung und schafft wichtige Perspektiven für unsere jungen Menschen. Gerade deshalb werden wir alles daransetzen, ihre Stärke und Wettbewerbsfähigkeit langfristig abzusichern.“

Von Einsparungen Abstand nehmen

Fellner und Reichmann fordern die Bundesregierung auf, von den geplanten Einsparungen Abstand zu nehmen und stattdessen langfristige Planungssicherheit für Universitäten und Forschungseinrichtungen zu gewährleisten. Bildung und Wissenschaft seien zentrale Säulen für die Zukunftsfähigkeit Österreichs und dürften nicht unter kurzfristigen Sparmaßnahmen leiden.